Schneller Projektbeutel

Englsh Version

Zuletzt bin ich im Netz darauf gestoßen wie man aus alten Shirts schnelle Beutel ohne nähen machen kann.

Meine Quelle dazu war Smarticular.

In den Bergen von Wäsche die ausgemistet werden möchte, habe ich drei passende Shirts gefunden und mich an die Arbeit gemacht.

Mein geliebtes Donotsshirt wurde leider beim Waschen verfärbt und ich habe mich nicht getraut das Shirt mit Bleiche zu bearbeiten, da ich den Druck nicht beschädigen wollte. Also musste das Shirt „dran“ glauben und wurde kurzerhand wie folgt in einen Beutel verwandelt:

 

 

 

 

  1. Kragen und Ärmel abschneiden bis das Shirt quasi wie ein Tank-Top aussieht. Den Schritt kann man sich sparen wenn man direkt ein Tank-Top verwandelt.
  2. Das T-Shirt ordentlich aufeinander legen und unten ca. 1-2 cm breite Streifen mit einer Höhe von 10-12 cm einschneiden.
  3. Die Streifen am Übergang zum Shirt festhalten und einmal lang nach unten ziehen.
  4. Dann jeweils einen Streifen der Vorder- mit einem der Rückseite mit eineml Doppelknoten verbinden. Wenn man keine Fransen mag, einfach das Shirt auf links drehen und die Streifen innen verknoten.

Das war es auch schon.

Ich habe die Vorder- und Rückseite zusammen eingeschnitten damit ich eine grade Anzahl an Streifen habe und kein Problem beim Zusammenknoten bekomme.

Je breiter die Streifen geschnitten werden, desto kleiner wird der Boden. Es lohnt sich lieber schmale Streifen zu schneiden. Auch wenn man dann etwas mehr knoten muss.

Um den verfärbten Fleck unter der Dose zu verdecken habe ich dann zur Textilfarbe gegriffen und mit Hilfe einer Schablone noch den Schmetterling platziert. Ich bin zufrieden.

Insgesamt sind die folgenden drei Beutel entstanden:

 

Auf dem olivgrünen Shirt (welches ich dann zur Abwechslung auch innen genotet habe) habe ich mich an Sprühfarbe in Kombination mit einer Elefantenschablone versucht. Soo ganz schön finde ich das Ergebnis nicht. Allerdings wird es diesen besonderen Elefanten kein zweites Mal geben. Die Tasche wird deswegen nicht in der Versenkung verschwinden.

 

 

Auf der Schablone war soviel Farbe, dass ich einfach den mittleren Beutel mit der Rückseite einmal vorsichtig drauf gelegt habe und siehe da, das gefällt mir viel besser. Wenn ich die Schablone wieder verwende, werde ich die Farbe auf die Schablone auftragen und dann den Stoff vorsichtig darauf legen. Vorher noch nie gemacht und nun bin ich wesentlich schlauer. 🙂

Vielleicht hat der ein oder andere nun auch Lust sich einen Beutel zu basteln. Falls ja, würde es mich freuen eure Wunderwerke zu sehen!

Eure,

Dorit

Wolle mal nicht verstrickt

Von der lieben Susi mit ihrem Label Susi Strickliesel habe ich ein Knäuel dicke Wolle aus ihrer Vorstellung von Tchibo erhalten. Wer sich für die Vorstellung interessiert kann gerne bei ihr am Blog vorbeischauen.

Nun hatte ich dieses Knäuel und wollte mich erst im Armstricken versuchen. Da habe ich mich allerdings recht ungeschickt angestellt. Nun lag dieses Knäuel seit November in meinem Stash und mahnte mich vorwurfsvoll an.

Vor einigen Wochen dann die zündende Idee und habe als Test die Wolle einfach aufgedreht und siehe da die Schnecke machte sich gut und dann habe ich kurzerhand zur Heißklebepistole gegriffen und die Wolle zu einem großen Tischeruntersetzer zusammengefügt. Das war leider nicht so stabil wie gedacht und da habe ich auf der Rückseite eine Schicht Kleister sowie eine Pappverstärkung aufgetragen. Wenn ich so was noch einmal mache, werde ich die Schnecke dann direkt auf Pappe fixieren. Das sollte einfacher sein.

Hier dann noch ein paar Bilder dazu:

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und hoffe man kann nachvollziehen wie ich das mit aufrollen meine. Wenn jemand Fragen dazu hat wie ich es genau gemacht habe immer her damit. 🙂